Bretter

Patrik Campello Wave 81 (2016)

Letztes Jahr war ich mit zwei Waveboards unterwegs. Einem t-wave 78 als kleines und eine t-wave 85 / Campello Wave 87 als großes. Den großen Campello Wave habe ich Anfang des Jahres direkt in Südafrika gelassen und der t-wave 78 wird jetzt verkauft.

Als neues Spielzeug gibt es den 81er Quad. Die ersten Runden auf der Nordsee waren der Hammer. Mit etwa 3l Überschussvolumen (Board-Volumen - Körpergewicht) hat es für mich die perfekte Größe. Nicht zu klein zum dümpeln und klein genug um richtig radikal um die Kurve zu gehen. :-)

Im direktem Vergleich zum t-wave ist das Board noch etwas agiler und drehfreudiger. Wenn du ein einfach zu fahrendes Board suchst, könnte dir der t-wave besser gefallen. Wenn du maximale Agilität wünscht, dann greif zum Campello :-)

 

Länge: 227

Breite: 55,5

Volumen: 81

Bewertung:           (5/5)

Patrik Campello Wave 87 (2015/2016)

Der neue Quad von Patrik Boards ist ne Wucht. Wer ihn mit dem t-wave vergleicht wird schnell feststellen, dass der campello wave etwas schmaler und etwas länger ist. Gerade im direkten Vergleich mit dem 85er t-wave merkt man, dass dieses Brett noch etwas agiler und wendiger ist. Für Einsteiger fühlt sich das dann evtl. auch nervös an. Wer regelmäßig in der Welle unterwegs ist, wir die Spritzigkeit jedoch lieber. Versprochen :-)

Noch ein Tipp: Testet verschiedene Finnen. Größe, Position und Setup (Twinser, Quad) - die Unterschiede sind enorm!


Alle Details und Einzelheiten findet ihr auch unter www.patrik-windsurf.com/campello-wave


Länge: 228 cm

Breite: 57 cm

Volumen: 87 l

Bewertung:           (5/5)

Patrik T-Wave 78 (2015)

Patrik T-Wave 78 Modell 2015
Patrik T-Wave 78 (Modell 2015)

Für Caro das große und für mich das kleine Waveboard. Wie die anderen Größen auch, eine richtig geile Schüssel :-)

Als richtiges Volumen für ein Waveboard haben sich bei mir etwa 5 Liter Volumen Überschuss bewährt. 

Länge: 226 cm

Breite: 55,5 cm

Volumen: 78 l

Bewertung:           (5/5)


Patrik T-Wave 85 (2015)

Patrik T-Wave 85 - 2015
Patrik T-Wave 85

Tolles Brett, dass sehr gut angleitet, richtig schnell wird und dazu noch radikal dreht. Aufgrund der kompakten Maße kann man ruhig ein paar Liter Überschuss zum Körpergewicht einplanen.

 

Länge: 227 cm

Breite: 58 cm

Volumen: 85 l

Bewertung:           (5/5)


Patrik F-Style 101 (2015)

Patrik F-Style 101 Freestyle 2015
Patrik F-Style 101

Top! Genau so muss ein Freestyler aussehen. Kurz, breit und ordentlich Volumen im Heck. Hat richtig viel Popp und dreht hervorragend. Zusammen mit der Style-Pro von Maui Ultra Fins wird das Board richtig schnell. Eine geniale Kombi!

 

Länge: 222 cm

Breite: 63,7 cm

Volumen: 101 l

Bewertung:           (5/5)


Patrik Trailer Wave 81 (2014)

Patrik Trailer Wave 81 2014
Patrik Trailer Wave 81

Bei dem Trailerwave von Patrik Deithelm handelt es sich um ein Waveboard mit drei Finnenboxen (US) im Trailer Setup. D.h. zwei große Finnen außen (16cm) und eine kleine Centerfinne (8cm). Das Brett fühlt sich extrem agil an und dreht ziemlich radikal. Das Board funktioniert mit dem 4.7er Segel bei schwachem Wind genauso wie bei Überhack für das 3.3er. Ein paar Liter Volumen Überschuss zum Körpergewicht kann ich nur empfehlen!

 

Länge: 227 cm

Breite: 56,5 cm

Volumen: 81 l

Bewertung:           (5/5)

 

Die Verarbeitung der Patrik Boards ist eine Klasse für sich. Die Balance aus geringem Gewicht und langer Haltbarkeit wurde perfekt gewählt.


F2 Rodeo 96 (2013)

F2 Rodeo 96 Modell 2013 Freestyle
F2 Rodeo 96 Modell 2013

Agiler und lebendiger Freestyler, der ideal für Falchwasser aber auch leichten Chop geeignet ist. 

 

Länge: 227

Breite: 62

Volumen 96

Bewertung:           (4.5/5)

 

Die Finne ist eine normale Powerbox, wie für die meisten aktuellen Freestyle-Bretter üblich.

 

Einziges kleines Manko ist der recht enge Plug-Abstand für die Fußschlaufen. Barfuss ist das kein Problem, mit Winterschuhen und neuen Schlaufen wird es aber teils eng.


F2 Rave 77 (2013)

F2 Rave 2013
F2 Rave 77 - 2013

Schön spritziges Brett für die Welle. Gleitet sehr gut an und ist noch etwas lockerer am Fuß als der Barracuda. Wer also viel auf dem Freestyler unterwegs ist, dem dürfte der Rave etwas besser liegen als der Barracuda von F2.

 

Als Finnensystem wurden Slotboxen verbaut. Somit lassen sich die Finnen etwas bequemer wechseln als beispielsweise bei US Boxen.

 

Bewertung:           (5/5)

 


F2 Rodeo 98 (2012)

F2 Rodeo 98 2012

Oh jea! Der Rodeo von F2 ist ein echtes Freestyleboard - kein wenn und aber!

 

Die 98l Volumen verteilen sich auf 225cm Länge und 63cm Breite. Wer einen guten Allrounder sucht, der ist mit dem F2 Rodeo falsch beraten. Wer ein reinrassigen Freestyler sucht, der sollte zugreifen.

 

Das fette Heck hilft enorm bei geslideten Manövern. So dreht man beispielsweise Spocks schneller durch, als man gucken kann.

 

Volumen: 98l

Länge: 225cm
Breite: 63cm

Bewertung:           (4.5/5)


F2 Barracuda 77 (2012)

F2 Barracuda 77 2012

Der Barracuda gleitet für einen Quad sehr gut an. Grundsätzlich sollten die modernen Boards aber immer etwas größer gewählt werden als die alten Single-Fin Bretter. Mit einer Länge von 222cm ist das Board ziemlich kurz und entsprechend radikal auf der Welle. Dank einer Breite von 55,5cm lässt sich aber auch bei weniger Wind entspannt rausdümpeln. Im Direkten Vergleich zum Quad von Goya fällt der Barracuda positiv durch seine Agilität auf. Da war der alte Goya leider immer etwas träger unterwegs.

 

Bewertung:           (4.5/5)

 

Hier gehts zum Surf-Test


Goya One 94 Pro (2011)

Goya One 94 Pro 2011

Goya One, Goya Custom, Goya Custom Twin, … 2010 gab es schon einige Waveboards im Programm von Goya. In 2011 wurde eine sehr gute Entscheidung getroffen. Als reine Wave-Linie gibt es „Quads“ – 4 Finnen. Und für alle, die ein Board für sämtliche Bedingungen suchen, gibt es die „Ones“. Während die „kleinen Größen“ eher Waveboards sind, tendiert der 94er ganz klar Richtung Freestyle / Wave.

 

Ich bin sehr zufrieden mit dem Brett. Es funktioniert sowohl in der Welle als auch zum Freestylen tadellos. Da ich relativ leicht bin, verwende ich es meist zum Freestylen auf Flachwasser (mit 18er Freestyle Pro von MFC) oder in kleiner Welle auf Nord- und Ostsee.

 

Wer ausschließlich Freestylen möchte, sollte besser zum reinen Freestyler greifen, da diese noch mehr Volumen im Heck haben und man nach Manövern (Spock etc.) nicht so schnell absäuft.

 

Volumen: 94l
Länge: 236cm
Breite: 60,5cm

Bewertung:           (4/5)


Goya Custom Quad 78 Pro (2011)

Goya Quad 78 2011

Schönes Board, das gut angleitet und auch bei starkem Wind für 3.7er Segel noch gut beherrschbar ist. Bin es in unterschiedlichsten Bedingungen gefahren (4,7 kleine Welle bis hin zu 3,7 und 3m Welle) und war stets zufrieden. Vor allem im Vergleich zu schmalen, langen Singlefin-Boards mit geringem Volumen ist dieses Board eine deutliche Verbesserung. Der allgemeine Tipp für Quads lautet: “etwa 5l mehr Volumen als bei Singefins”. Dem schließe ich mich gerne an. Durch das Plus an Volumen bleibt man während des Bottomturns besser im gleiten und kann auch kleine Wellen voll auskosten.

 

Die sehr positiven Testergebnisse kann ich nur bestätigen. Im direkten Vergleich zu den Boards von F2 und Patrik sind die Gleitleistungen und auch die Agilität aber nicht so berauschend. Die aktuellen Shapes von Goya sollten hier aber aufgeholt haben.

 

Volumen: 78l
Länge: 228cm
Breite: 55.6cm

Bewertung:           (4/5)

 

Test: Windsurfers

Test: Boardseekers

Test: Windsurfingmag


Goya One 85 Limited Edition (2010)

Erste Fahrt mit 6.0er Loco und der 18er Freestyle Pro von MFC war der Hammer. Dreht wie verrückt und gleitet SEHR GUT an!!
Auch der erste Einsatz in kleiner Welle (etwa 1m Ostsee) war ein Traum. Saubere Bottomturns und lässt sich auch gut zum Cutback treten. Habe die ganze Zeit auf dem Wasser "Das Brett das ist so geil..." gesungen :-) Im Gegensatz zu dem 2006er Goya Wave taugt das One auch zum Freestylen noch richtig gut. Wer also mit einem Board an Nord- und Ostsee glücklich werden will, der sollte sich den 85er Goya One auf jeden Fall mal ansehen.


Aus meiner Sicht sogar noch etwas besser als die 2011er Version vom Goye One!


Volumen: 85l
Länge: 239cm
Breite: 58,7cm


Testbericht bei windsport.com

Testbericht Surfmagazin


Goya X1 105 Limited Edition (2010)

Goya x1 freestyle

Tolles Freestyleboard. Es gleitet früh an und lässt sich sehr gut umlegen. Danach dreht es wie von alleine. Die Kanten sind eindeutig für geslidete Manöver ausgelegt. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist die Serienfinne. Die Freestyle Pro UL ist unglaublich leicht. Eine 20er wiegt gerade einmal 199g. Das Board an sich ist aber leider kein Fliegengewicht und im Vergleich zum F2 Rodeo etwas träger.

 

Volumen: 105l
Länge: 235cm
Breite: 65cm



Quatro Freestyle 100 (2006)

Den Quatro hab ich seit Frühjahr 2007. Im Vergleich zu aktuellen Freestylern ist er mit seinen 60cm Breite schon fast schmal. Das mag bei extremen Freestylemoves ein Nachteil sein. Auf der Ostsee mit ein bisschen Spielwelle oder für Classics wie Backwindjibe, Vulcan etc. reicht das aber dicke aus! Großer Vorteil des Quatros ist auf alle Fälle seine Wendigkeit. Nach mehreren Jahren RRD (Twin Tip Wave von 2001 mit etwas über 80l) hat es mich reichlich verblüfft wie lebendig der Quatro ist. Ein richtiges Waveboard ist es sicher nicht, aber ein normaler Freestyler auf keinen Fall. Würde es eher in die Kategorie FreestyleWave stecken wollen.
Im direkten Vergleich zum Goya One gleitet das Board jedoch sehr schlecht an. Von daher würde ich heute nicht wieder zum Quatro Freestyle aus dem Jahr 2006 greifen! Bei den Waveboards / FreestyleWaveboards konnten wir die schlechten Gleitleistungen nicht finden. Trifft wohl speziell den Freestyler.


Goya Wave 72 (2006)

Lang oder kurz, schmal oder breit, Stummel oder Surfbrett :-). Der Goya Wave 72 ist 244cm lang und somit als klassisches Waveboard einzustufen. Nach mehreren Jahren FreeStyleWave von Ricci musste es aber mal ein reines Waveboard werden.
Kann es jedem empfehlen, der ein richtiges Waveboard sucht. Sowohl am Mittelmeerals auch auf Nord- oder Ostsee bringt das Brett unglaublich viel Spaß. Da das Board recht schmal ist und sehr schnell auf Steuerimpulse reagiert, eignet es sich weniger für Freerider oder Aufsteiger. Für Leute die was radikales haben wollen ist das Brett genau richtig.
Da der Goya meinen FreeStyleWave von RRD mit 77l ersetzen sollte, stellte ich mir intensiv die Frage wie viel Volumen es denn nun sein soll bzw. sein muss. Zu Auswahl standen der Goya Wave 66, 72 oder 78. Den große mit über 80l schloss ich von Beginn an aus, der wär auf jeden Fall zu groß. 66l wären für die Tage mit 4,2er Segel oder kleiner sicher toll aber darüber durchaus grenzwertig. Gerade an böigen Tagen an der Ostsee wär der Frust wohl vorprogrammiert. 78l klangen also eigentlich nicht schlecht. Aber größer als der Ricci sollte es eigentlich nicht werden. Nach langem hin und her wurde es dann der 72er.
Nach anfänglichen Bedenken bzgl. angleiten und absaufen verschwanden meine Zweifel bereits am ersten Tag mit 5.3er Segel. Das Board gleitet schnell an und läuft dann sehr frei und lässt sich problemlos mit Fullspeed in die Manöver treten.

Länge: 244 cm
Breite: 53 cm
Volumen: 72 Liter

Das Goya Wave im Test.


RRD FreeStyleWave 77 (2003 / 2004)

Nach zwei Jahren TwinTip holte ich mir noch einen kleinen FSW der eigentlich den TwinTip komplett ersetzen sollte aber als alleiniges Board dann doch zu klein war. Sowohl der 2003er als auch der 2004er waren sehr leicht. Der 04er wiegt gerade einmal 5,7kg laut Personenwaage. Das war schon was.
Die Geschwindigkeit ist beeindruckend und bleibt stets kontrollierbar. Springen geht fast von alleine. Sowohl im Flachwasser als auch in der Welle läßt sich das Brett sehr leicht aus dem Wasser poppen. Beim Vulcan dreht es sehr schnell rum ist auf grund der Größe jedoch zum lernen von Vulcan, Spock oder Flaka nicht wirklich zu gebrauchen. Gleitmanöver wie Duckjibes, Halsen oder Backwindjibe gehen jedoch absolut problemlos.
Wer ausschließlich in der Welle unterwegs ist sollte besser zu einem reinen Waveboard greifen. Die sind doch merklich drehfreudiger vor der Welle. Gerade für Freestyler / Freerider die ein Board für viel Wind auf Flachwasser oder kleine Wellen suchen ist der FSW jedoch zu empfehlen.


RRD Twin Tip Wave 55 (2001)

Mein erstes richtiges Surfbrett! Nach einer Bat von Fanatic mit 160l, einem Sunset Slalom von F2 mit um die 100l und einem Hifly PE mit 80l oder so war ich auf der Suche nach einem Brett mit dem man auch mal „was machen“ kann. Während in der ersten Zeit vor allem Halsen auf dem Programm standen lernte ich auf diesem Brettchen auch Duckjibes, Backwindjibes, Springen, Segel360er etc. Auch erste Spinloopversuche und Backloopansätze startete ich mit dem TwinTip. Nach mehreren Jahren als alleiniges Brett hat es mittlerweile ziemlich gelitten. Neben dem üblichen Nasenschaden ist es auch schon mal zwischen den Schlaufen gebrochen, wurde an der Kante geflickt, hat ausgenudelte Plugs und auch die originale Entlüftungsschraube ist längst durch etwas anderes ersetzt worden. Auch das Gewicht hat sich gefühlt verdoppelt (real etwa 1,5-2kg durch Wasser im Board). Nicht’s desto trotz leistet es als reserve Board immer wieder mal treue Dienste. An Verkaufen ist in diesem Zustand ohnehin nicht zu denken :-).
Doch zu den Fahreigenschaften. Für ein 85l Board gleitet es extrem gut an und bleibt lange kontrollierbar. Gerade als erstes richtiges „kleineres Brett“ war es perfekt. Da es ein gutmütiges Board ist, eignet es sich insbesondere für Aufsteiger die keine Waverakete haben wollen. Wie nannte sich das vor 100Jahren noch gleich „Bump and Jump“, das trifft es wohl am besten. Im Test lautete das Fazit damals: Der Shape hinerliess bei den Pro Testern einen guten Eindruck. Es besticht in fast allen Bedingungen und bedient fast jede Koennensstufe. Den Testern fiel fast keine negative Eigenschaft auf. Ein klasse Board! (Testbericht)