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Südspanien 2009

Wie schon im letzten Jahr ging es Mitte März wieder nach Almeria (Südspanien). Das Wetter in Deutschland machte den Abschied nicht schwer. Jede Menge Regen oder Schneeregen bei ungemütlichen Temperaturen.

 

Am Freitag den 13. März war es soweit. Direkt nach der Arbeit holte ich Caro vom Bahnhof in Hamburg ab und es ging auf gen Süden. Den ersten Stopp legten wir bei Caros Eltern in der Nähe von Kassel ein (etwa 350km). Samstag ging es dann um 5:00Uhr weiter bis zum Spätzlefritzen kurz vor Valencia (etwa 1700km). Am Sonntag um 7:00Uhr nahmen wir die letzten knapp 700km in Angriff. Unterwegs sammelten wir Peer und seinen Bus an einer Tankstelle ein und erreichten gegen Mittag Almeria. Wind gab es am Sonntag leider keinen mehr.

 

Montag ging der Urlaub dann so richtig los. Angefangen mit dem 6er Loco und meinem Freestyler von Quatro wurde die Surfsaison nach drei kalten Tagen in Deutschland so richtig eröffnet. Später reichte der Wind dann auch für das 5.3er Legend. Auch an den folgenden Tagen fuhren wir zum Culo Pero. Bei kräftigem Levante fuhren wir Segel zwischen 3.7 und 4.7 mit Freestyler oder Waveboard.

 

Donnerstag gab es keinen Wind und wir machten es uns am Strand gemütlich. Die umliegenden Bergspitzen waren noch reichlich mit Schnee bedeckt. Eine schöne Kulisse wenn man sich gerade in der Sonne räkelt. Freitag ging es dann auch gleich mal nach oben. Hübsche Landschaft. Sollte sich man auf jeden Fall mal angucken, wenn man in der Gegend ist :-).

 

Samstag legte der Wind Levante wieder los. Dem ersten Tag mit 6.0 und 5.3 folgten windigere Tage für das 4.7er X-Flex. Die Wellen waren leider deutlich kleiner als an Tagen mit Poniente. Egal, Hauptsache Wind und jede Menge Spaß. Ich übte fleißig am Shove It, ähnelte aber eher dem täglichem Gang am Morgen. Spock wollte leider nicht klappen. Stattdessen zerlegte ich mir dabei meine Gabel. Beide Holme verbogen. Mal gucken was Aeron dazu sagt. Glücklicherweise hatte ich noch eine zweite im Gepäck.

 

Am Freitag den 27. März hatte Peer Geburtstag und wünschte sich Poniente. Ich tat mein möglichstes und schaffte es tatsächlich für Samstag und Sonntag ein bisschen Wind für 4.2er / 4.7er und 5.3er Segel zu besorgen. (Bestellungen bitte über mein Gästebuch. Kann auch NW nach Halli liefern :-) ) Die Welle war auch ganz amtlich.

 

Für unsere letzte Woche war die Vorhersage dann leider katastrophal. Null Wind! Blieb nur noch Hoffen und auf das Glück verlassen... hat geklappt. Mittwoch startete ich bei 4-5 Bft. mit dem 6er Loco und konnte nach etwas über einer Stunde auf 5.3 umbauen – Traumhaft. Donnerstag dann noch ein kleiner Abschiedssurf mit dem 6er. War aber auch ziemlich knapp mit dem Wind.

 

Freitag ging es dann wieder Richtung Heimat. Ein Polizist an der Französischen Grenze fragte uns was wir transportieren würden. Ein kurzer Hinweis, dass es sich um ein Campingbus handet reichte ihm und wir durften einreisen. Nach 1100km legten wir unseren ersten Stopp in Leucate ein und tankten Energie für den nächsten Tag. Samstag flutschten die Kilometer nur so dahin und noch vor 15:00Uhr passierten wir die Grenze bei Mühlheim. Die Nacht verbrachten wir wieder in der Nähe von Kassel. Am Sonntag trudelten wir schließlich in Hamburg ein.

 

Das Wetter ist nun auch in Deutschland frühlingshaft und die Saison an Nord- und Ostsee kann jetzt richtig starten. In vier Tagen geht es dann auch gleich weiter nach Dänemark bzw. Holland. Mal gucken, wo der Osterhase den Wind versteckt. :-)

 

Viele Grüße