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Südspanien 2008

Schlechtes Wetter in Deutschland, Resturlaub und ein neues Waveboard im Keller?

Problem? Nö! :-)

Freitag Nachmittag fuhren wir (Caro und Claudius) nach Kassel. Am Samstag um 6:00Uhr ging es dann Richtung französische Grenze. Nach einer langen, aber überwiegend sehr entspannten Fahrt erreichten wir kurz nach Sonnenuntergang die Landesgrenze von Spanien. Gegen 1:00 legten wir eine zweistündige Schlafpause ein, fuhren ein paar hundert Kilometer, hauten uns nochmal aufs Ohr um gegen 8:00Uhr am Sonntag die letzten Meter in Angriff zu nehmen. Sonntag Mittag erreichten wir dann Almerimar, holten schnell die Schlüssel für unsere Wohnung ab und dann ging es ab an den Strand.

Das Mittelmeer meinte es gut mit uns. Mittlere Welle und Wind für das 5.3er Segel. Perfekt! Also erstmal rippen. Leider zerlegte es die neue Nullverlängerung + Mast (zum Glück nur ein paar cm an der Base) von Caro ziemlich schnell und der Surftag war für sie gelaufen. Während Caro also ihren Mast absägte, drehte ich weiter meine Runden. Zwischen den Wellen war das Wasser spiegelglatt und perfekt für Vulcans. Gleich zum Start zwei gestanden. So kann der Urlaub weiter gehen :-)

Am Montag ging es dann gleich weiter mit Surfen. Der Wind war etwas stärker und die Wellen etwas höher. Tolles Surfwetter. Caro meisterte den Shorebreak und die Wellen erstaunlich gut. Letzten Winter noch 150l und Flachwasser, jetzt hier. DAUMEN HOCH! Die nächsten vier Tage waren dann etwas ruhiger und wir lagen faul in der Sonne, gingen spazieren oder machten einfach mal nichts. Urlaub! Fast wie Sommer in Deutschland. 20-25 Grad – T-Shirt-Wetter.

Mit dem Wochenende kam dann auch der Wind wieder. Am Samstag 5,3 / 4,7 mit dem Quatro. Wieder klappten ein paar Vulcans, das Umgreifen ging aber noch viel zu langsam. Also mentales Trainig bis spät in die Nacht hinein :-) Es folgten zwei Tage mit schwächerem Wind, der aber immer noch reichte um sich ins Gleiten zu pumpen. Zum rumdaddeln auch ganz gut. Aber Dienstag kam dann wieder mehr. Mit dem 5.7er Crossover und dem Quatro probierte ich es mit schnellerem Umgreifen beim Vulcan und es ging gleich viel besser. Das erste Mal hatte ich eine Quote von 40% gestandener Vulcans. *Juhuuu* Goya Wave 72 - Simmer X-Flex 4.2 - Wellenreiten Goya Wave 72 - Simmer X-Flex 4.2 Backloop Wave Windsurfen Frontloop Wave Windsurfen Am nächsten Tag gab es kein Wind und wir fuhren zum Cabo de Gata. Wüste, traumhafte Strände und Buchten wie im Märchen. Vor allem der Kontrast zwischen Wüste, Bergen, Strand und Meer ist mehr als beeindruckend! Wer mal in der Ecke ist sollte sich das auf jeden Fall angucken. Mittelmeer Blau Spanien Traumhafte Bucht Spanien Mittelmeer Felsen Spanien Kreuz Schrott Blumen Nach dem die ersten Surftage immer Poniente war, testeten wir am ersten (und einzigen) Tag mit Levante (östlicher Wind) Culo Pero, einen Spot am Rand der Bucht. Neben Kabbelwasser machten mir auch die kalten Temperaturen von schätzungsweise 15Grad etwas zu schaffen. War doch schon deutlich kälter als die Tage davor *lach* Nach einem Entspannungstag mit leichtem Poniente für's 5,7er folgte dann ein richtiger Hammertag. Mein neues 3.7er Vision war schon mehr als am Limit. Die Entscheidung den heftigen Shorebreak am ehemaligen Campingplatz zu umgehen und wieder am Culo Pero rauszugehen zahlte sich aus. Die Wellen waren beachtlich, aber alles blieb heile.

Es folgten ein paar Tage ohne Wind. Zum Teil konnte man sich vor den Wellen ins Gleiten pumpen und etwas Spaß haben. Richtig fette Action gab es aber nicht. Pünktlich zur Abreise gab es dann noch zwei Fette Tage für 4.7 / 4.2 und 3.7. Das Timing für die Wellen war schon sehr viel besser als die ersten Tage. Caro nutzte jede Rampe um drüber zu Springen und die neuen Blümchen auf ihrem Evo gen Himmel zu strecken. Windsurfen Frau - Springen Windsurfen Frau - Surfen in Wellen Backloop Welle Windsufen Cutback Welle Windsurfen Auf der Rückfahrt legten wir einen Zwischenstop in Leucate ein. Konni und Alex waren dort gerade im Urlaub und boten uns freundlicherweise an dort zu nächtigen. Vielen Dank! Die Tour in zwei Etappen zu fahren ist doch deutlich angenehmer als so halbes durchgefahre. Mein Fazit: Ein genialer Urlaub. Nette Leute, tolles Wetter, einfach wunderbar. Mal sehen was nächstes Jahr ist, aber wenn im März Urlaub, dann Südspanien!