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Nordsee

Meldorf

tl_files/masthoch/img/2010/20100717_meldorf/meldorf_speicherkoog.jpgWenn von Meldorf die Rede ist, geht es meist um den Speicherkoog. Hinter dem Deich gibt diverse Wasserbecken, die jedoch alle Naturschutzgebiete sind. Einzig auf dem Speicherkoog ist das Windsurfen erlaubt. Kiten wurde vor ein paar Jahren verboten. Seit dem sind auch an guten Tagen nur wenige Schirme am Himmel zu sehen.

Wer den Tidenkalender im Blick behält kann selbstverständlich auch auf der offenen Nordsee Gas geben. Das geht aber nur etwa 2 Stunden vor und nach Hochwasser. Bei Ebbe läuft die Bucht trocken. Da heißt es dann Watt wandern :-) Für alle Wave-Freaks noch ein Hinweis: Das ist kein Wavespot. Selbst bei sehr viel Wind gibt es hier keine nennenswerten Wellen.

Die perfekte Windrichtung ist SW-W. Der Wind kommt dann sauber rein und ist kaum böig. Je nach Windstärke entstehen kleine Rampen, die zum Springen einladen. Sobald der Wind auf NW dreht, wird es sehr böig. Da gibt es deutlich bessere Reviere. Ostwind funktioniert hingegen erstaunlich gut.

Neben zwei kostenpflichtigen Parkplätzen (6 Euro pro Tag für Busse und 3 Euro für PKW) gibt es auch einen kostenlosen Parkplatz mit Höhenbeschränkung. Alles über 2m muss also zahlen, der Rest kann kostenlos stehen.

Büsum

In Büsum gibt es ein winziges Wasserbecken zum freestylen. Unabhängig vom Wasserstand der Nordsee kann man hier seine Moves auf spiegelglattem Wasser raushauen. Da die Wasserfläche sehr begrenzt ist, macht es nur mit einer Hand voll Leute Spaß. Danach wird es zu eng. Kiten ist hier grundsätzlich kein Problem, verschärft das Platzproblem aber noch einmal.

Die Ideale Windrichtung für Büsum ist SW. Nordwest funktioniert nicht.

St. Peter Ording (Hauptstrand)

Wer echtes Nordseefeeling haben möchte und sich den Drehort von „Gegen der Wind (ARD)“ ansehen möchte, der muss nach St. Peter kommen. Direkt mit dem Auto auf den Strand und Sand in allen Ritzen ist garantiert :-)

Zum Windsurfen ist St. Peter ebenfalls sehr gut geeignet. Alles von Süd über West bis Nord funktioniert hier gut. Bei zunehmenden Wind entstehen schnell nette Wellen zum spielen. Laufen jedoch bei weitem nicht so sauber wie in Hanstholm oder Hvide Sande in Dänemark.