Bretter
Goya X1 105 Limited Edition (2010)
Das Board gleitet früh an und lässt sich gut umlegen. Mit einer 14er Freestyle Pro muss man allerdings sehr vorsichtig sein. Ansonsten gibt es schnell einen Spinout. Die Serienfinne hat mich indes vollkommen überzeugt. Die Freestyle Pro UL ist unglaublich leicht. Meine 20er wiegt gerade einmal 199g. Ein ausführlicher Fahrbericht folgt!
Details
Volumen: 105l
Länge: 235cm
Breite: 65cm
Goya One 85 Limited Edition (2010)
Erste Fahrt mit 6.0er Loco und der 18er Freestyle Pro von MFC war der Hammer. Dreht wie verrückt und gleitet SEHR GUT an!!
Auch der erste Einsatz in kleiner Welle (etwa 1m Ostsee) war ein Traum. Saubere Bottomturns und lässt sich auch gut zum Cutback treten. Habe die ganze Zeit auf dem Wasser "Das Brett das ist so geil..." gesungen :-) Im Gegensatz zu dem 2006er Goya Wave taugt das One auch zum Freestylen noch richtig gut. Wer also mit einem Board an Nord- und Ostsee glücklich werden will, der sollte sich den 85er Goya One auf jeden Fall mal ansehen.
Ausführlicher Bericht folgt.
Details
Volumen: 85l
Länge: 239cm
Breite: 58,7cm
Quatro Freestyle 100 (2006)
Den Quatro hab ich seit Frühjahr 2007. Im Vergleich zu aktuellen
Freestylern ist er mit seinen 60cm Breite schon fast schmal. Das mag
bei extremen Freestylesachen ein Nachteil sein. Auf der Ostsee mit ein
bisschen Spielwelle oder für Classics wie Backwindjibe, Vulcan etc.
reicht das aber dicke aus! Großer Vorteil des Quatros ist auf alle
Fälle seine Wendigkeit. Nach mehreren Jahren RRD (Twin Tip Wave von
2001 mit etwas über 80l) hat es mich reichlich verblüfft wie lebendig
der Quatro ist. Ein richtiges Waveboard ist es sicher nicht, aber ein
normaler Freestyler auf keinen Fall. Würde es eher in die Kategorie
FreestyleWave stecken wollen.
Wer also ein Board sucht das sowohl auf Falchwasser als auch in kleinen
Wellen Spaß macht sollte sich den 06er Quatro Freestyle auf jeden Fall
mal angucken.
Goya Wave 72 (2006)
Lang oder kurz, schmal oder breit, Stummel oder Surfbrett :-). Der
Goya Wave 72 ist 244cm lang und somit als klassisches Waveboard
einzustufen. Nach mehreren Jahren FreeStyleWave von Ricci musste es
aber mal ein reines Waveboard werden.
Kann es jedem empfehlen, der ein richtiges Waveboard sucht. Sowohl am
Mittelmeerals auch auf Nord- oder Ostsee bringt das Brett unglaublich
viel Spaß. Da das Board recht schmal ist und sehr schnell auf
Steuerimpulse reagiert eignet es sich weniger für Freerider oder
Aufsteiger. Für Leute die was radikales haben wollen ist das Brett
genau richtig.
Da der Goya meinen FreeStyleWave von RRD mit 77l ersetzen sollte
stellte ich mir intensiv die Frage wie viel Volumen es denn nun sein
soll bzw. sein muss. Zu Auswahl standen der Goya Wave 66, 72 oder 78.
Den große mit über 80l schloss ich von Beginn an aus, der wär auf jeden
Fall zu groß. 66l wären für die Tage mit 4,2er Segel oder kleiner
sicher toll aber darüber durchaus grenzwertig. Gerade an böigen Tagen
an der Ostsee wär der Frust wohl vorprogrammiert. 78l klangen also
eigentlich nicht schlecht. Aber größer als der Ricci sollte es
eigentlich nicht werden. Nach langem hin und her wurde es dann der 72er.
Nach anfänglichen Bedenken bzgl. angleiten und absaufen verschwanden
meine Zweifel bereits am ersten Tag mit 5.3er Segel. Das Board gleitet
schnell an und läuft dann sehr frei und lässt sich problemlos mit
Fullspeed in die Manöver treten.
Das Goya Wave im Test.
RRD FreeStyleWave 77 (2003 / 2004)
Nach zwei Jahren TwinTip holte ich mir noch einen kleinen FSW der
eigentlich den TwinTip komplett ersetzen sollte aber als alleiniges
Board dann doch zu klein war. Sowohl der 2003er als auch der 2004er
waren sehr leicht. Der 04er wiegt gerade einmal 5,7kg laut
Personenwaage. Das war schon was.
Die Geschwindigkeit ist beeindruckend und bleibt stets kontrollierbar.
Springen geht fast von alleine. Sowohl im Flachwasser als auch in der
Welle läßt sich das Brett sehr leicht aus dem Wasser poppen. Beim
Vulcan dreht es sehr schnell rum ist auf grund der Größe jedoch zum
lernen von Vulcan, Spock oder Flaka nicht wirklich zu gebrauchen.
Gleitmanöver wie Duckjibes, Halsen oder Backwindjibe gehen jedoch
absolut problemlos.
Wer ausschließlich in der Welle unterwegs ist sollte besser zu einem
reinen Waveboard greifen. Die sind doch merklich drehfreudiger vor der
Welle. Gerade für Freestyler / Freerider die ein Board für viel Wind
auf Flachwasser oder kleine Wellen suchen ist der FSW jedoch sehr zu
empfehlen.
RRD Twin Tip Wave 55 (2001)
Mein erstes richtiges Surfbrett! Nach einer Bat von Fanatic mit
160l, einem Sunset Slalom von F2 mit um die 100l und einem Hifly PE mit
80l oder so war ich auf der Suche nach einem Brett mit dem man auch mal
„was machen“ kann. Während in der ersten Zeit vor allem Halsen auf dem
Programm standen lernte ich auf diesem Brettchen auch Duckjibes,
Backwindjibes, Springen, Segel360er etc. Auch erste Spinloopversuche
und Backloopansätze startete ich mit dem TwinTip. Nach mehreren Jahren
als alleiniges Brett hat es mittlerweile ziemlich gelitten. Neben dem
üblichen Nasenschaden ist es auch schon mal zwischen den Schlaufen
gebrochen, wurde an der Kante geflickt, hat ausgenudelte Plugs und auch
die originale Entlüftungsschraube ist längst durch etwas anderes
ersetzt worden. Auch das Gewicht hat sich gefühlt verdoppelt (real etwa
1,5-2kg durch Wasser im Board). Nicht’s desto trotz leistet es als
reserve Board immer wieder mal treue Dienste. An Verkaufen ist in
diesem Zustand ohnehin nicht zu denken :-).
Doch zu den Fahreigenschaften. Führ ein 85l Board gleitet es extrem gut
an und bleibt lange kontrollierbar. Gerade als erstes richtiges
„kleineres Brett“ war es perfekt. Da es ein gutmütiges Board ist eignet
es sich insbesondere für Aufsteiger die keine Waverakete haben wollen.
Wie nannte sich das vor 100Jahren noch gleich „Bump and Jump“, das
trifft es wohl am besten. Im Test lautete das Fazit damals: Der
Shape hinerliess bei den Pro Testern einen guten Eindruck. Es besticht
in fast allen Bedingungen und bedient fast jede Koennensstufe. Den
Testern fiel fast keine negative Eigenschaft auf. Ein klasse Board! (Testbericht)







